Aktion Mensch feiert 50-jähriges Bestehen

Aktion Mensch
Mit einem der weltgrößten Fesselballons setzt die Aktion Mensch, Deutschlands größte private Förderorganisation im sozialen Bereich, am 7. April in Berlin anlässlich ihres Jubiläums ein weithin sichtbares Zeichen für eine inklusive Gesellschaft. Das Startsignal für den ersten Aufstieg des Fesselballons mit Aktion Mensch-Logo gaben Dr. Michael Meister, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Finanzen, ZDF-Moderator und Aktion Mensch-Botschafter Rudi Cerne, Vorstand Armin v. Buttlar und Aufsichtsrätin Ulla Schmidt (v. l. n. r.). Foto: Aktion Mensch

Die Aktion Mensch hat heute in Berlin ihr Jubiläumsprogramm zum 50-jährigen Bestehen gestartet. Deutschlands größte private Förderorganisation im sozialen Bereich blickt mit dem Motto „Schon viel erreicht. Noch viel mehr vor“ auch nach vorn. Die Aktion Mensch will in den nächsten Jahren vor allem die Idee der Inklusion weiter voranbringen. Vorstand Armin v. Buttlar kündigte eine neue Förderaktion an: „Wir wollen kleinere Initiativen ermutigen, Inklusionsprojekte umzusetzen – auch solche, die bislang nicht in diesem Bereich arbeiten. Dabei helfen wir schnell und unbürokratisch und unterstützen jede Idee, die die Inklusion in unserem Land weiterbringt.“

Seit ihrer Gründung als „Aktion Sorgenkind“ im Jahr 1964 hat die Aktion Mensch mehr als 3,5 Milliarden Euro in Projekte investiert. Anfangs floss das Geld vor allem in stationäre Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. Später kamen Werkstätten hinzu. Beides ist heute Geschichte: Die Aktion Mensch will Menschen mit Behinderung auf ihrem Weg in die Mitte der Gesellschaft unterstützen. Dazu gehören auch neue Wohnformen mitten in den Gemeinden, mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt und der inklusive Unterricht an Regelschulen, aber auch Kultur und Freizeit.

Anlässlich des Jubiläums gibt der Bundesfinanzminister die neue Sonderbriefmarke „50 Jahre Aktion Mensch“ heraus. Dr. Wolfgang Schäuble würdigt die Aktion Mensch „als populäre Organisation, die mit ihren vielfältigen Projekten erfolgreich dazu beigetragen hat, die Aufgeschlossenheit der Gesellschaft gegenüber Menschen mit Behinderung zu erhöhen. Die Aktion Mensch engagiert sich für eine Gesellschaft, in der jeder Mensch seine Fähigkeiten einbringen kann und in der es normal ist, verschieden zu sein.“

ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut betont die gemeinsame Geschichte, die ihren Ursprung in einer Initiative des damaligen ZDF-Redaktionsleiters Hans Mohl hatte. „Die Aktion Mensch gehört untrennbar zum ZDF. Wir engagieren uns gemeinsam für eine inklusive Gesellschaft. Im Jubiläumsjahr setzen wir beispielsweise in Sendungen wie ’37 Grad’ oder ‚Menschen – das Magazin’ Akzente.“

 

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