Behindertenbeauftragte testet Angebot für behinderte Menschen im Deutschen Bundestag

Gemeinsam mit der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Ulla Schmidt, MdB und Reiner Delgado vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. testete die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Verena Bentele, das Angebot des Besucherdienstes des Deutschen Bundestages.
Gemeinsam mit der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Ulla Schmidt, MdB und Reiner Delgado vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. testete die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Verena Bentele, das Angebot des Besucherdienstes des Deutschen Bundestages.

Der Deutsche Bundestag bietet ein umfangreiches Informationsangebot für Besucher mit Behinderungen. Blinde Menschen können per Audioguide und mit Tastmodellen einen plastischen Eindruck vom Gebäude und der Umgebung gewinnen, gehörlosen Menschen wird der Bundestag per Videoguide nähergebracht und für Menschen mit Lernschwierigkeiten gibt es Angebote in leichter Sprache. Gemeinsam mit der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Ulla Schmidt, MdB und Reiner Delgado vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. testete die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Verena Bentele, das Angebot des Besucherdienstes des Deutschen Bundestages.
„Das ist ein gutes Signal: Barrierefreiheit wird hier ernst genommen. Jetzt heißt es, diesen Anspruch auch auf alle anderen Bereiche zu übertragen! Ich bin überzeugt, dass sie nicht das letzte Beispiel auf dem Weg zu einem vollständig barrierefreien Bundestag sein werden,“ so Bentele.
Öffentliche Einrichtungen wie der Deutsche Bundestag müssten mit gutem Beispiel vorangehen, um vor allem privaten Unternehmen zu demonstrieren, wie Barrierefreiheit in der Praxis aussehen kann, so Verena Bentele. Die Schaffung von Barrierefreiheit sei eine zentrale Voraussetzung auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft. „Nur, wenn Menschen mit Behinderungen nicht mehr von Barrieren – egal welcher Art – behindert werden, kann auch ihr Anspruch auf ein selbstbestimmtes Leben umgesetzt werden.“

 

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