Inklusion: Der politische Wille fehlt

volume iconErziehungswissenschaftler Georg Feuser fordert im Deutschlandradio den Umbau des Schulsystems

„Solange Menschen mit Beeinträchtigungen ausgegrenzt und stigmatisiert werden, ist Inklusion nicht zu machen“, sagt Erziehungswissenschafter Georg Feuser im Deutschlandradio Kultur. Feuser kritisiert, dass für den schnellen Ausbau des gemeinsamen Unterrichts von behinderten und nicht-behinderten Kindern der politische Wille fehle. Zusätzliche Hürden seien durch das selektierende Schulsystem gegeben.

In Bonn begann am Mittwoch ein zweitägiger Gipfel der Deutschen Unesco-Kommission zur Inklusion. Die Vorsitzende des Expertenkreises, Ute Erdsiek-Rave, bezeichnete Inklusion als „Mega Thema der Bildungspolitik“. Erdsiek-Rave sieht deutliche Defizite und betrone, dass in den vergangene Jahren nicht überall die notwendigen Vorkehrungen getroffen wurden.

Hier geht es zum Interview (Text und Ton).

(Titelbild: CC BY-NC 2.0, Bundesjugendring)
(Symbol: © Alex White – Fotolia.com)

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