Paralympics 2020 ohne Segeln und CP-Fußball

Foto: Rehability
Foto: Rehability

Die Paralympics in Tokio 2020 werden definitiv ohne die Sportarten Segeln und Fußball 7-a-side (Fußball für Menschen mit cerebralen Bewegungsstörungen) stattfinden, wie der Deutsche Behindertensportverband (DBS) mitteilte. Alle Versuche, den IPC-Beschluss noch einmal zu ändern, seien damit zumindest für die Spiele in Tokio 2020 gescheitert.

Es bleibt bei 22 Sportarten, die Teil der Spiele sein werden.  „Nach wie vor finden wir diesen Entschluss mehr als bedauerlich. Gerade Segeln ist eine Sportart, in der behinderte und nicht-behinderte Athleten im Sinne der Inklusion miteinander Sport treiben können“, sagt DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher. Segel-Paralympicssieger Heiko Kröger bezeichnete die Entscheidung bereits im Februar als „schweren Rückschlag für den Inklusionsgedanken“. DBS-Vizepräsident Leistungssport, Dr. Karl Quade, ergänzt: „Es ist nun Aufgabe aller Kräfte, diese Sportart für 2024 wieder paralympisch zu machen – am besten natürlich auf der Ostsee vor Kiel.“

Weitere Artikel

Inklusion macht fit

Die BSK-Repräsentanz Berlin will zum diesjährigen Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung eine barrierefreie Veranstaltung für Menschen mit und ohne Behinderung durchführen....

Ministerpräsident übernimmt Schirmherrschaft

Handball ist für viele eine Leidenschaft und trainiert gleichermaßen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Koordination und Beweglichkeit. Rollstuhlhandball verkörpert durch die Spielweise zeitgemäß den Inklusionsgedanken. Doch...

Zahlen geben Anlass zur Sorge

Die Entwicklung, die der jüngst veröffentlichte dritte Teilhabebericht der Bundesregierung über die Lebenslagen von Menschen mit Beeinträchtigung aufzeigt, ist laut einer Pressemeldung, bedenklich: Demnach...

Soziale Medien

21,928FansGefällt mir
3,042NachfolgerFolgen

Letzte Beiträge