Apps auf Rezept

Sogenannte Gesundheits-Apps unterstützen schon heute viele Menschen in Deutschland, die diese Anwendungen beispielsweise dazu nutzen, um Blutdruckwerte zu speichern, sich an anstehende Vorsorgeuntersuchungen oder Medikamenteneinnahmen erinnern zu lassen oder ein Schmerz-Tagebuch zu führen. Das „Gesetz für eine bessere Versorgung durch Digitalisierung und Innovation“ (Digitale-Versorgung-Gesetz – DVG) soll nun die Übernahme der Kosten für solche Gesundheits-Apps durch die gesetzlichen Krankenversicherungen ermöglichen. Das Bundeskabinett hat am 10. Juli den entsprechenden Entwurf von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn beschlossen. Damit das möglichst unbürokratisch möglich ist, müssen folgende Voraussetzungen gegeben sein: Nachdem die App vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) auf Datensicherheit, Datenschutz und Funktionalität geprüft wurde, wird sie ein Jahr lang vorläufig von der gesetzlichen Krankenversicherung erstattet. In dieser Zeit muss der Hersteller beim BfArM nachweisen, dass seine App die Versorgung der Nutzer verbessert. Wie viel Geld der Hersteller erhält, verhandelt er dann selbst mit dem GKV-Spitzenverband.

Weitere Artikel

Inklusion macht fit

Die BSK-Repräsentanz Berlin will zum diesjährigen Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung eine barrierefreie Veranstaltung für Menschen mit und ohne Behinderung durchführen....

Ministerpräsident übernimmt Schirmherrschaft

Handball ist für viele eine Leidenschaft und trainiert gleichermaßen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Koordination und Beweglichkeit. Rollstuhlhandball verkörpert durch die Spielweise zeitgemäß den Inklusionsgedanken. Doch...

Zahlen geben Anlass zur Sorge

Die Entwicklung, die der jüngst veröffentlichte dritte Teilhabebericht der Bundesregierung über die Lebenslagen von Menschen mit Beeinträchtigung aufzeigt, ist laut einer Pressemeldung, bedenklich: Demnach...

Soziale Medien

22,023FansGefällt mir
3,042NachfolgerFolgen

Letzte Beiträge