Peer-Beratung

In Nordrhein-Westfalen gibt es ein neues, flächendeckendes und kostenfreies Netz aus sechzig Beratungsstellen für Menschen mit Behinderung. Für diese „Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung“ (EUTB) stellt das Bundessozialministerium bundesweit rund 58 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung, auf Nordrhein-Westfalen entfällt ein jährlicher Anteil von 9,3 Millionen Euro. Ein wesentliches Merkmal ist der besondere Beratungsansatz. Sozialminister Karl-Josef Laumann erläutert, dass Menschen, die eigene Erfahrungen mit Behinderungen haben, als Beratende tätig seien. Diese Beratung von Betroffenen durch Betroffene sei ein echter Mehrwert für die Beratungslandschaft und ausdrücklich von den Behindertenverbänden und -organisationen gewünscht.

www.teilhabeberatung.de

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