Protesttag 5. Mai: Tausende Aktivisten treiben Inklusion voran

Aktionstag Menschen mit Behinderung
Ulla Schmidt (ganz links), Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V., und Aktion Mensch-Vorstand Armin v. Buttlar (ganz rechts) gemeinsam mit Dominik Peter (Mitte) und weiteren Vertretern von Berliner Behindertenverbänden. Foto: Aktion Mensch

Bundesweit kamen am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung (5. Mai) tausende Aktivisten zusammen, um für das selbstverständliche Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung einzutreten. Den Rahmen dazu bieten bereits seit 26. April und vielfach noch bis zum 11. Mai rund 750 „Cafés der Inklusion“ in ganz Deutschland. Unter anderem beteiligt sich der Verbund der Embrace Hotels mit mehr als 40 Hotels an der Aktion. Im Café der Inklusion der Aktion Mensch in Berlin begegneten sich mehr als 1.500 Aktivisten, Passanten und Politiker – Menschen mit und ohne Behinderung. „Um das selbstverständliche Miteinander weiter voranzubringen, müssen wir Berührungsängste abbauen und mehr Möglichkeiten für Begegnung und Austausch von Menschen mit und ohne Behinderung schaffen“, so Aktion Mensch-Vorstand Armin v. Buttlar. „Die Cafés der Inklusion bieten hierfür eine wichtige Plattform.“ Unter dem Jubiläums-Motto der Aktion Mensch „Schon viel erreicht. Noch viel mehr vor.“ können hier Visionen und Ideen für die Inklusion in allen Lebensbereichen entwickelt werden.

Von einer inklusiven Gesellschaft noch weit entfernt

Neben dem zentralen Café der Inklusion auf dem Pariser Platz veranstaltete die Aktion Mensch auch ein Bühnenprogramm im Anschluss an den Protestmarsch der Organisationen und Verbände der Behindertenhilfe und -selbsthilfe. Gesprächsrunden mit prominenten Gästen wie der fünffachen Siegerin der Paralympischen Spiele, Anna Schaffelhuber, blickten auf das bisher Erreichte zurück und diskutierten neue Wege hin zu mehr Inklusion. „Wir haben schon viele Fortschritte bei der Teilhabe von Menschen mit Behinderung gemacht, aber wir sind noch weit entfernt von einer inklusiven Gesellschaft“, sagte Ulla Schmidt, Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. und Aktion Mensch-Aufsichtsrätin. Den Höhepunkt und gleichzeitigen Abschluss des Bühnenprogamms am Pariser Platz bildete ein Live-Auftritt von Andreas Bourani, u.a. mit dem Song „Auf uns“ aus der aktuellen Aktion Mensch-Jubiläumskampagne.

Quelle: Aktion Mensch

 

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