Starthilfe in den Beruf für Schüler mit Behinderung

Mit dem Projekt „Star“ (Schule trifft Arbeitswelt) wollen die beiden Landschaftsverbände Westfalen-Lippe (LWL) und Rheinland (LVR) sowie das NRW-Arbeits- und Schulministerium und die Bundesagentur für Arbeit Schülern mit Behinderung bessere Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt ermöglichen. Wie das funktioniert, erklärt eine neue 32-seitige Broschüre, die Interessierte sich unter http://www.star.lwl.org aus dem Internet herunterladen können. „Wir wollen den Automatismus stoppen, der viele Jugendliche mit Behinderung direkt von der Förderschule in die Werkstatt für Menschen mit Behinderung führt“, erklärt LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch. Bei „Star“ durchlaufen die Schüler in den letzten drei Schuljahren verschiedene Module. Zunächst absolvieren sie die Potentialanalyse. Dabei erledigen sie sowohl theoretische wie praktische Aufgaben, um ihre Fähigkeiten zu ermitteln.
„Die Potentialanalyse hebt die Stärken hervor und zeigt, wo die Schüler Förderbedarf haben. So können die Jugendlichen in den letzten Schuljahren gezielter unterstützt werden“, erklärt Kristina Steffen, die „Star“ im LWL-Integrationsamt Westfalen mitkoordiniert.
„Star“ ist nicht denkbar ohne die Berufswegekonferenz, bei der sich die Experten des örtlichen Integrationsfachdienstes mit den Jugendlichen, ihren Eltern und ihren Lehrern an einen Tisch setzen, um die Ergebnisse der Potentialanalyse und die weiteren Schritte auf dem Weg zum Beruf zu besprechen. Dazu gehören beispielsweise Berufsfelderkundung, Mobilitätstraining, Bewerbungstraining und Praktika.
Mehr zum Thema „Star“ finden Interessierte im Internet unter: http://www.lwl.org/LWL/Soziales/Richtung-Inklusion/arbeit/interview-krawietz

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